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| Airseidels Tagebuch |
| Montag, 07. September 2009 um 06:39 Uhr |
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Dafür aber mit einem Lob an die Ausrichter und die Teilnehmer. Das Turnier war wieder perfekt organisiert und trotz dem (sorry) beschissenen Wetter haben alle Teams durchgehalten und auch bei widrigsten Bedingungen noch eine Menge toller Ballwechsel gezeigt.
Zugegebener Maßen bedarf es bei unserem Team nicht viel mehr als unserer bloßen vollständigen Anwesenheit und ein paar kühlen Bier, damit der Tag ein erfolgreicher wird. Aber was wir an diesem Turniertag erlebten haben war genauso toll wie im letzen Jahr und läst uns schon heute die Tage bis zu den 4. Berrenrather Open zählen.
Das Frühstück Der Tag begann für die Burning Balls Berrenrath (BBB) mit einem gemeinsamen Frühstück. Nicht unerwähnt sollte hierbei die Tatsache bleiben, dass es Old Schmetterhand Hansi (wie erwartet) nicht schaffte pünktlich um 9 Uhr zum Mannschaftsfrühstück zu erschienen. Auf tel. Nachfrage, erfuhren wir so gegen 9:30 dass er noch im Schlafanzug war. Neben den wichtigen Grundlagen für den anstrengenden Tag wurde mit einem Gläschen Sekt bereits der Kreislauf angeregt. Denn schließlich sollten am Ende des Tages gleich eine Menge Ziele erreicht werden!!! Waren es im vergangenen Jahr die Ziele „Turniersieg" und den höchsten „Bonumsatz" des Tages zu erzielen, so gesellten sich in diesem Jahr weitere Ziele hinzu. Das Turnier durfte erst nach den Berrenballern beendet werden, da man im letzten Jahr diesbezüglich das Nachsehen hatte. (Hierzu sei den Unwissenden erklärt, dass der Ursprung der Berrenballer und er BBB's die gemeinsame Mannschaft „Die Schmetterlinge" im ersten Turnierjahr waren. Hinzu kam mein persönliches Ziel. Das Turnier auch nach dem Team meines Trainierkollegen Frank Schimmberg (Bambinis) zu beenden. Hierzu musste das T-O-N (wat heißt der driß eigentlich? Tulpen oder Nelken???) unbedingt vor den BBB's verlassen. Nur so konnte ich sicherstellen, dass ich meinem Trainerkollegen in Zukunft, Woche für Woche „einen einschenken kann"!
Die Taktik In diesem Jahr wurde bei der einzigen Taktikbesprechung ein neues Spielsystem beim Steppkes entwickelt. Stundenlang diskutierte man hier die Vor- und Nachteile von verschiedenen Systemen ehe man sich zu später Stunde sicher war, dass die Spielweise mit der Route mittlerweile antiquiert ist. So legte man sich auf ein hochkompliziertes Spielsystem fest, welches in einigen Trainingseinheiten einstudiert werden sollte. Auf Grund von Terminschwierigkeiten kam es dann nur zu einem einzigen Training welches im Rahmen des letzen Confed Cups mit 6 von 8 Teammitgliedern bestritten wurde. Hier stellte man schnell fest, dass man mit diesem System zu den ganzen großen in Europa aufschließen kann, wenn nur die Laufwege und Spielvarianten noch ein wenig intensiver einstudiert würden. Doch dazu blieb leider keine Zeit mehr...
Das Turnier ...dennoch ging man mit der neuen Taktik ins Turnier! Die Taktik wurde den beiden Mitspielern, die am vergangenen Sonntag nicht trainieren konnten in kürze auf einem Bierdeckel erklärt und die Laufwege durch das verschieben der ersten Kölschstangen des Tages demonstriert.
Gleich im ersten Spiel wartete ein Hammer-Gegner. Die Beach Boys II! Die II im Namen der Beach Boys hatte an dieser Stelle wohl nur wenig Aussagekraft, denn über den gesamten Turnierverlauf war von einer Differenzierung zwischen I & II nicht wirklich viel zu erkennen.
Wie bereits im letzten Jahr konnte auch dieses Jahr das erste Spiel nicht siegreich beendet werden. Trotz der zuvor beschrieben neuen taktischen Ausrichtung, welche Cazzo (Andre) während dem Spiel mehrfach erklärt werden musste, da er sich am Taktiktisch mehr auf das leeren der Kölschgläser konzentrierte als auf deren „Laufwege". Kurz vor Schluss lag man gegen eine sehr solide und konstant speielende Mannschaft der Beach Boys II knapp zurück. Dies führte dazu, dass die Bälle nur noch unkontrolliert über das Netz befördert wurden um schnell Punkte zu erzielen. Am Ende stand ein 10-12 auf dem Notizblock des umsichtigen Schiris. Damit war man ab dem zweiten Spiel mächtig unter Druck, denn in dieser „Todesgruppe" durfte nun kein weiterer Ausrutscher mehr folgen. Sofort wurden Konsequenzen aus dieser Niederlage gezogen. Der Trainer The Wall (Günther) wurde zum Sportdirektor „befördert" und machte somit den Trainerstuhl frei für Old Schmetterhand (Hansi). Dieser war auf Grund seiner morschen Knochen bereits beim Warmmmachen für den weiteren Turnierverlauf ausgefallen. Der Trainierwechsel machte sich gleich bemerkbar! So wurde dann auch das Team von Erde 09 und Pänzwelt relativ deutlich geschlagen. Dies ist um so höher zu bewerten da Rosi (Sascha) nach einem hervorragenden Auftaktspiel nicht mehr mitmischen konnten und sich bei dem Sauwetter lieber in der warmen Badewanne ahlte. Die lange Pause vor dem alles entscheidenden Spiel gegen das T-O-N überbrückte das Team wie erwartet bei taktischen Besprechungen, wobei hier die Spieler, sprich die Kölschgläser einer ständigen Erneuerung unterzogen wurden. Mittlerweile hatte The Diver (Daniel) messerscharf recherchiert und wusste: „Wir brauchen im letzen Gruppenspiel 2 Punkte mehr als das Tulpen Team, dann sind wir durch!" Gesagt getan! In einem Spiel auf höchstem Beach-Volleyball Niveau waren es sowohl die grandiosen „Returns" vom Diver als auch die bombastischen Aufschläge vom Schöpfer (Carsten) wie auch das mittlerweile routinierte Stellungsspiel (den Kölschgläsern sei Dank) und einigen tollen Blocks von Cazzo , die den benötigten 2 Punkte Vorsprung sicherstellten. Am Ende hieß es 12-10. Der neue Sportdirektor stellet sich kurz darauf der Boulevardpresse....Die Reporter klebten förmlich an seinen Lippen und erfuhren, dass ein gutes Pferd nicht höher springt als es muss. Ein Punkt weniger und die BBB's wären raus gewesen. Dem Team ist die eigene Stärke durchaus bewusst. Die Geschichte zeigt, dass man sich in jedem Turnier von Spiel zu Spiel gesteigert hat!!! Dies könnte auch an der erhöhten Aufnahme von Elektrolyt Getränken liegen.
Im Viertelfinale wartet nun ein ganz dicker Brocken! Das A-Team! Im letzen Jahr gab es ein Remis in der Vorrunde und eine Niederlage im Halbfinale gegen das A-Team. Das Team schwor sich ein und wollte sich in diesem Jahr mit aller Macht durchsetzen! So kam es auch, dass während dem Spiel nicht wie gewohnt rotiert wurde. The Taxman blieb auf der Bank um dem Team durch die vielen Wechsel nicht aus dem Rhythmus zu bringen. Dies zeigte eindrucksvoll den loyalen Umgang miteinander und die Tatsache, dass sich alle Teammitglieder professionell dem Erfolg unterordnen und dennoch irre viel Spaß im Team haben! Das Spiel konnte bis zum Stand von 7:7 offen gestaltet werden. Hierbei wurde auf beiden Seiten Beach Volleyball der extraklasse demonstriert. Es gipfelte in einem Wahnsinns Ballwechsel, der sicher in die Geschichtsbücher des Dorfes eingehen wird. Nach gefühlten 10 Minuten (ich glaube es war max. 1 Min.) fiel der Ball dann endlich auf den Boden. Leider im aus des A-Teams. Nach diesem kräftezerrenden Ballwechsel und dem ersten Rückstand erholen sich das BBB Team nicht mehr und verlor am Ende verdient gegen eine wahnsinnig gut eingespielte Mannschaft des A-Teams! Von da an konzentrierte man sich auf das zweite Ziel. Den neuerlichen Sieg im Bonumsatz. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, doch ist hier relativ sicher, dass das gesteckte Ziel auch erreicht wurde. Genauso wie die Ziele länger als das T-O-N und die Berrenballer im Turnier zu verbleiben. Einzig der Turniersieg konnte wieder nicht errungen werden, was das Team auch sehr verärgerte, zumal der letztendliche Turniersieger, die Glückaufs im letzen Confed Cup relativ unspektakulär von den BBB's besiegt wurden.
Der Ausklang
Bereits traditionell wurde am Abend bei einem Teamessen (besten Dank an Drago für die Weltbesten Steaks) das Turnier noch mal besprochen. Gesprächsthema war u.a. die Konsolidierung neue Mitspieler. Im laufe des Tages hatte es sich ergeben dass auf Grund des professionellen Auftritts und der attraktiven Spielweise einige Topspieler ihr Interesse an einem mitwirken angedeutet hatten. So ist man derzeit in Verhandlung mit Markus Neugebauer, Ralf Kierdorf und Thomas Klocke! Sollten die Gespräche erfolgreich verlaufen müsste ernsthaft über ein weiteres Team der BBB's nachgedacht werden. Sportdirektor the Wal hierzu: „ Wir würden uns freuen wenn die Transfers zustande kommen, denn damit würden wir einen weiteren großen Schritt für Berrenrath vollziehen. Wir stehen für die Integration des alten Dorfes in Nord-Ost. Mit den Transfers würden wir zwei weitere Alt Berrenrather in der neuen Welt integrieren!" Andererseits kam es auch zu Abwerbeversuchen der Beach Boy I und II. Da Old Schmetterhand und airseidel ansonsten mit der alten Herren „unter einer Decke stecken" sprich gemeinsam auf Torejagt für den FC Hürth gehen, wollten sich die Beach Boys die Kontakte zunutze machen um sich dahingehend zu verstärken, das auch seitens der Beach Boys im kommenden Jahr beide Titel ein realistisches Ziel sein könnten. Da man sich über ein mögliches Handgeld nicht einigen konnte, ist zu diesem Thema derzeit keine Aussage zu treffen. Näheres hierzu wird sicher der Sportdirektor in den nächsten Tagen verlauten lassen. (Wenn er vor lauter verliebt sein dazu kommt seinen Job als Sportdirektor des BBB's nachzugehen) Gegen 0 Uhr klang ein erfolgreicher Tag (bis auf den verpassten Turniersieg) nach satten 15 Stunden aus. Auch hierbei wurde noch ein letzter Erfolg an diesem Tage eingefahren. Die Beach Boys verließen vor den BBB's das Restaurant.
Das Schusswort
Wir hatten wieder einen wundervollen Tag. Auch das Mistwetter konnte uns diesen Spaß nicht verderben! Allerdings war die wichtigste Erkenntnis des Tages, dass dem Spieler der während dem Turnier unglücklich gefallen war und ärztlich versorgt werden musste, wohl auf dem Wege der Besserung war! Dies zeigt...bei allem Erfolgswillen...die Gesundheit ist nicht ersetzbar und daher unser wichtigstes Gut!
An dieser Stelle von den BBB's gute Besserung! Und ein ganz dickes Dankeschön an Arnd und seine Jungs die diesen Tag erst ermöglicht haben.#
Ihr könnt euch nächstes Jahr auf was gefasst machen!!!
Euer airseidel |

Mein diesjähriger Bericht kann leider nicht mit einem Lob an den Wettergott beginnen.